Sony Ericsson: Wieder schwarz dank Smartphones
Das japanisch-schwedische Gemeinschaft-Unternehmen Sony Ericsson hat Analysten und Investoren positiv überrascht: Nach sechs verlustreichen Quartalen geht es seit Anfang des Jahres aufwärts. Grund ist zum einen das deutlich nachgebesserte Sortiment mit jetzt gefragten, hochpreisigen Smartphones, außerdem der strikte Sparkurs des seit etwa einem Jahr amtierenden Konzern-Chefs Bert Nordberg.
So liegt beispielsweise der durchschnittliche Verkaufspreis bei Sony Ericsson zurzeit bei 160 Euro (Wachstum gegenüber Vorjahresquartal 16 Prozent). Zum Vergleich: Nokia kann derzeit von seinen Kunden durchschnittlich 62 Euro pro Gerät erzielen. Damit scheint sich Sony Ericsson (wieder) in der Nische „Premium“ einzufinden, während der Weltmarktführer Nokia sein Geschäft vor allem über Masse steuert.
Sony Ericsson Chef Nordberg fährt außerdem auf hartem Sparkurs: Seit Mitte 2008 wurden rund 4.000 Arbeitsplätze bei Sony Ericsson abgebaut. Zurzeit sind rund 7.800 Personen für das Unternehmen beschäftigt. Bis Ende des Jahres soll das Sparprogramm abgeschlossen sein. Nordberg erwartet dann jährliche Einsparungen von 880 Millionen Euro.
20.07.2010
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